Kurzbericht 2020

Nur gerade 2.26 Millionen Übernachtungen zählte die Tourismusregion Zürich im Jahr 2020. Trotzdem gibt es auch viel Positives zu berichten.

Nur gerade 2.26 Millionen Übernachtungen zählte die Tourismusregion Zürich im Jahr 2020. Die Tourismusregion reicht von Baden und Winterthur über die Stadt Zürich und die Flughafenregion bis nach Rapperswil und den Kanton Zug. Die Logiernächte sanken im Jahr 2020 um 65.4 Prozent. Noch etwas mehr im Minus bei den Übernachtungen sind die Subregion Zürich (-69.1%), für die Zürich Tourismus direkt verantwortlich ist, sowie die Stadt Zürich (-69.2%). Die Stadt Zürich musste im Vergleich mit anderen Schweizer Städten das grösste Minus verzeichnen. Noch zu Beginn des Jahres – gegen Ende Februar 2020 – war die Destination mit einem Plus von knapp 3 Prozent gut auf Kurs bei den Übernachtungen.

Und dennoch: Zürich Tourismus setzte im Jahr 2020 alles daran, mit den vorhandenen Mitteln Leben in die Stadt und Region zu bringen. Mit der Züvenirs-Sommerkampagne, der Genuss-Herbstkampagne und mit der beliebten Aktion «Erläb dis Züri» konnten diesmal besonders inländische Gäste auf die Vorzüge der Zürcher Feriendestination aufmerksam gemacht werden. Die Aktion «Erläb dis Züri» wurde zum ersten Mal mit einer Adventskalender-Aktion in Zusammenarbeit mit Radio 1 ergänzt. Die Türchen des Adventskalenders offenbarten an jedem Wochentag im Dezember Übernachtungen in zwei verschiedenen Hotels. Für Zürich Tourismus gab es weitere Gründe für eine positive Stimmung. Erstens lancierte der Verein die «Zürich City Guide»-App und baute als grösster Destinationsvermarkter in der Schweiz seine digitalen Kanäle aus, und zweitens beging der Verein ein Jubiläum: Zürich Tourismus war 2010 die erste klimaneutrale Tourismusorganisation der Schweiz und feierte deshalb zehn Jahre Nachhaltigkeit. Auch technisch ging die Organisation einen Schritt weiter: Die Website zuerich.com wurde auf die aktuelle und flexiblere Version des Content-Management-Systems Drupal migriert. Dieses erlaubt, den Fokus auf redaktionelles und visuelles Storytelling zu legen.

Zurück zur Übersicht